Fußball, F***en, Alkohol: Männer sind einfach, aber nicht so einfach!

Was Männer wollen

„Fußball, F***en, Alkohol“: So lautet die heilige Dreifaltigkeit der Männerwelt. Ein Klischee natürlich, wenn auch mit gewissem Wahrheitsgehalt. Will man sich dem nähern, was Männer wirklich wollen, hilft diese Kurzanalyse jedoch kaum weiter.

Grundsätzlich muss zuerst das männliche Wesen als solches verstanden werden. Dazu müssen zwei verschiedene Ebenen unterschieden werden. Einerseits die unbewusste, welche seit Urzeiten im männlichen Wesen verankert ist und oft als Instinkt oder Trieb bezeichnet wird (diese Eben gibt es selbstverständlich auch bei Frauen, jedoch hat diese einen anderen Hintergrund und äußert sich anders als beim Mann) und andererseits, die bewusste Ebene, welche von Mann zu Mann unterschiedlich ausgeprägt sein kann.

Allgemein trägt jeder Mann nach wie vor das instinktive Gen des Jägers in sich. Auch wenn heute keine überlebenswichtigen Motive mehr dahinter stecken, hat der Mann diesen Urinstinkt bis heute nicht restlos abgelegt. Diverse Verhaltensmuster sind auch heute noch immer zu beobachten, welche darauf zurückgeführt werden können. Neuste Untersuchungen zeigen auch, dass egal ob Mann oder Frau, der Mensch bei der Partnerwahl nach wie vor von seinen Urinstinken geleitet wird.

Aus der Tierwelt ist uns dieser Umstand bestens vertraut (z.B. der Pfau mit seinen wunderschönen Federn), bei uns selbst nehmen wir diese Urinstinkte aber kaum mehr wahr, weil wir über tausende von Jahren dafür eine Art Unterbewusstsein entwickelt haben. Es ist wie eine genetische Programmierung, welche uns in verschiedenen Situationen intuitiv, instinktiv leitet. Einfach, aber nicht sehr romantisch ausgedrückt, sind wir alle gesteuert durch unser urtümlichstes Gengut, stets auf der Suche nach dem attraktivsten und kompatibelsten Gegenstück mit dem bestmöglichen Setting an Genen. Spannend dabei ist, dass das menschliche Auge dafür einen automatischen Filter entwickelt hat, der dem Gegenüber automatisch Attribute wie „schön, hübsch, attraktiv“ attestiert oder eben nicht. (für alle die einmal einen Selbsttest durchführen wollen, das Verhältnis von Hüfte zu Taille ist optimal bei 1:0.7)

Übersetzt in unsere Urinstinkte bedeutet das nichts anderes als „verspricht erfolgreiche Fortpflanzung“ oder eben nicht. Auch wenn nicht bewusst, geht es um nichts anderes als die Sicherung des Fortbestands der eigenen Art. Diese Frau, deren Erscheinung vom Auge ins Hirn mit dem Signal „passt“ übersetzt wird, nun erobern zu wollen, bringt einen weiteren Urinstinkt zum Vorschein, den Jagdinstinkt. Dass letztlich der eroberte Schatz gegen Andere verteidigt wird, lässt ebenfalls gewisse Parallelen zur Urzeit erkennen, nur dass die Gefahr heute nicht mehr vom Säbelzahntiger ausgeht…

„Was Männer wollen“ basiert also auf genetische Triebe, die auch nach Jahrtausenden wirken. Das Handeln wird unbewusst dadurch bestimmt und vom eigenen Moralempfinden oder gesellschaftliche Gepflogenheiten lediglich beeinflusst. Will heißen: Männer sind auf der Suche nach Macht, Sicherheit und Fortpflanzung als reine Überlebensstrategien. Und irgendwie passen auch Fußball (Siegeswille, Teil des Erfolgsteams sein), F***en (Fortpflanzung), Alkohol (Balzverhalten, Selbsteinschätzung) dazu!