Titten, Sex, Fremdgehen...viele Klischees über Männer treffen zu!

So ticken Männer!

So ticken Männer!

Habt ihr euch schon manchmal gefragt, warum Männer so sind, wie sie sind? Jeder weiß, dass Männer schlecht zuhören können, immer scharf sind und schlecht Gefühle zeigen können. Jetzt endlich wird uns erklärt, welch tieferer Sinn hinter diesen Eigenschaften steckt, und warum diese gar nicht so schlecht sind. Die US-Neurobiologin Louann Brizendine bricht in „Das männliche Gehirn“ (Verlag: Hoffmann und Campe) eine Lanze für das starke Geschlecht. Die wichtigsten Erkenntnisse liefern wir euch hier:

Männer denken immer an Sex

Egal, was manche Männer behaupten, es stimmt! Der bereich im Hypothalamus, der für Sex zuständig ist, ist bei Männern zweieinhalbmal größer, als bei Frauen. Während er Pubertät steigt der Testosteronanteil um 250 Prozent. Der Grund: Früher mussten Männer – um ihre Art zu sichern – allzeit bereit sein, wenn sich eine Möglichkeit zur Fortpflanzung ergab. Groß „in Stimmung kommen“ war in der Steinzeit nicht drin…

Männer hören nicht zu

Wenn Homer Simpson nicht zuhört, erscheint über seinem Kopf eine Sprechblase mit einem trommelnden Affen. So ähnlich geht es allen Männern. Ihr Gehirn kann Uninteressantes filtern und zu Hintergrundrauschen umfunktionieren. Bei weiblichen Unterhaltungen klinken sich viele Männer einfach aus. Wenn eine Frau einem Mann vorwirft, er höre nicht zu, hat sein Gehirn ihre Worte für irrelevant gehalten.

Männer verstehen Frauen nicht

Die Spiegelneuronen sind schuld: Sie sind für das Mitgefühl zuständig. Bei Frauen sind sie länger aktiv, als bei Männern. Während Frauen noch erwarten, dass man mit ihnen trauert, sie bedauert oder sie in den Arm nimmt, ist der Mann bereits auf der Suche nach einer Lösung des Problems. Das wirkt gefühlskalt, ist aber ganz natürlich. Der Tipp für den Hausfrieden: Einfach mal sagen: „Ich weiß genau, wie du dich fühlst.“ Und schon gibt es keinen Streit…

Männer wollen große Brüste

Stimmt! Große Brüste deuten auf Fruchtbarkeit hin, dank Östrogen. Doch Männer stehen auch auf flache Bäuche und breiten Hüften. Ein flacher Bauch zeigt unbewusst an, dass sie noch kein Kind im Leib hat, während weibliche Hüften Gebärfähigkeit andeuten.

Männer gehen fremd

Viele tun das, aber nicht alle. Ein Fremdvögler-Gen sorgt dafür, dass manche Kerle notorisch rumhuren und andere eher treu sind. Frauen die sicher gehen wollen, verlangen einen Gentest. Der Fremdsex liegt allerdings in der Natur des Mannes: unbewusst will er seinen Samen großflächig verteilen um möglichst viele, gesunde Nachkommen zu zeugen. Und – wie gerade von Wissenschaftlern festgestellt– sind viele Frauen auch nicht ohne und suchen ihr Vergnügen außer haus.

Männer schlafen nach dem Sex ein

Nach dem Orgasmus wird Oxytocin ausgeschüttet, das Kuschelhormon. Frauen werden rührselig und liebebedürftig, Männer einfach nur ruhig und dadurch müde.