Frühlingszeit – Flirtzeit: So funktioniert’s!

Frühlingszeit – Flirtzeit: So funktioniert’s!

Die Sonne scheint, die Laune steigt, Flirten liegt in der Luft. Der Grund: wenn die Tage länger werden, sinkt der Melantonin-Spiegel. Das Schlaf-Hormon wird nur bei Dunkelheit produziert und macht müde. Scheint die Sonne länger, bleibt der Mensch wacher. Weil sich außerdem die Natur mit Farben und Gerüchen bemerkbar macht, steigt die Flirtlaune.

Der Hauptgrund für die Flirtbereitschaft im Frühling ist jedoch viel profaner: Die Kleidung macht’s. Höhere Temperaturen sorgen für luftigere Klamotten und längere Blicke. Schon von weitem wird abgecheckt, wer ins Beuteschema passt.

Ob es dann zum Flirt kommt, entscheidet die Deutung einiger Zeichen: Sucht das Objekt der Begierde Blickkontakt oder weicht dem Blick nicht aus, stehen die Chancen gut. Doch wo lohnt es sich zu Flirten und wie geht man am besten vor? Hier unsere Tipps:

Wer nicht gerade im Freundes- oder Bekanntenkreis auf potentielle Kandidaten trifft, liegt gerade bei schönem Frühlingswetter mit Outdoor-Aktivitäten richtig. Ob beim Sport oder beim Schlangestehen vor dem Eiscafé, ob beim Blick zum Nachbartisch im Biergarten, bei einer Parkrunde mit dem Hund oder sogar in der Fußgängerzone beim Shoppen – die Gelegenheiten sind vielfältig. Unglaublich aber wahr: das gute Frühlingswetter ist immer noch ein perfekter Einstieg für ein Gespräch. Gerade auf eine lockere Plauderei wie „Ist es nicht herrlich, dass es endlich wärmer wird und die Sonne wieder scheint“ gehen viele Menschen jetzt gern ein. Natürlich ist auch ein nettes Kompliment zum Frühlings-Outfit nie fehl am Platze. Wichtig: nie mit Plattitüden verstören. „Du hast aber tolle Augen“ ist noch abgehalfterter als „kennen wir uns nicht irgendwo her?“.

Der erste Eindruck ist entscheidend. Flirten muss Spaß machen und darf nicht verkrampft werden. Ein Lächeln, ein direkter Blick eine offene Art und nettes „Hallo“ wirken Wunder. Da darf sogar das Einstiegthema belanglos sein. Thematisieren sie einfach die Umgebung oder die Handlung. Die liebste Einssorte, das Alter des Hundes, die Bierauswahl, die Freundlichkeit der Menschen bei gutem Wetter…

Ob der Einstieg dann zum waschechten Anbändeln wird, lässt sich schließlich an ganz einfachen Signalen feststellen:

Der bereits erwähnte Blickkontakt. Beide schauen sich häufig in die Augen, lassen sich nicht ablenken.

Sie spielt mit ihren Haaren und lacht über seine Witze. Sogar dann, wenn es keine Schenkelklopfer waren.

Beide nehmen sich die Zeit für das Gespräch. Wer kein Interesse hat, zieht schnell Leine. Kurze Antworten signalisieren, dass er Flirt keiner ist.

Nähe oder sogar Körperkontakt ist gut. Rückt er näher und sie weicht nicht zurück, ist das Ding schon so gut wie geritzt.

Er streicht ihr eine Strähne aus dem Gesicht, sie zupft einen Fussel von seinem Shirt: eindeutiger geht es kaum!

Er fragt nach ihrer Nummer, sie rückt sie gerne raus. Weitere Erklärung unnötig!