Über den Orgasmus der Frau – Teil II

Über den Orgasmus der Frau – Teil II

Und weiter geht's! In Teil I haben wir uns mit dem klitoralem Orgasmus befasst, aber das ist selbstverständlich noch lange nicht alles, was ihr erektiles Netzwerk zu bieten hat. Plusherz freut sich darüber!

Nun auf zu einer Orgasmusart, die viele Namen hat: G-Punkt Orgasmus, Vaginaler Orgasmus und kombinierter Orgasmus. Letztere Begrifflichkeit geht allerdings auch mit einem Klitorisspiel einher. Der G-Punkt ist die weibliche Prostata, ein Schwellkörperbereich, der Ihre Harnröhre umschliesst und sogar ejakulieren kann. Viele Frauen befürchten ersteinmal, dass Sie beim Sex Urin lassen müssen, obwohl Sie vielleicht kurz zuvor noch auf der Toilette waren. Da grüsst das Drüsengewebe im Schwellkörper! Schon die alten Römer und Griechen, sowie auch Taoisten, verehrten Ejakulat als eine lebensverlängernde Essenz, jeweils beider Geschlechter übrigens. Auch hierzu wird ein ausführlicher Artikel folgen. Es gibt ja so viel zu berichten!

Sie kennen den Trend: Das Training der Beckenbodenmuskulatur! Tatsächlich kann es hilfreich sein, die Orgasmusfähigkeit zu unterstützen. Je dynamischer und durchblutet Ihre Muskulatur ist, desto besser können die Kontraktionen beim Orgasmus arbeiten und entsprechend glückliche Momente einläuten. Eine Mobilisation Ihres Körpers massiert und erweckt somit die Nerven. Manchmal ist der PC-Muskel etwas zu angespannt oder zu schwach. Beides kann den Orgasmus beeinträchtigen oder verhindern. Es gibt derweil tolle Methoden und sogar verschiedene Toys, um den Muskel zu stärken. Zuvor empfiehlt Ihnen Plusherz allerdings einmal die Stärke Ihres PC-Muskels überhaupt zu testen.

Was sich die Natur bei den orgiastischen Zuständen einer Frau gedacht hat, ist vielen Wissenschaftlern noch etwas fraglich. Zumindest soll Ihnen die Evolution in froher Erinnerung bleiben, was die Fortpflanzung betrifft. Gut, dass wir Kondome und andere Verhütungsmittel erfunden haben. Es ist übrigens möglich, auch während der Geburt trotz Schmerzempfinden einen Glücksrausch zu erfahren. Während der Schwangerschaft erzeugen Sie Moleküle, die ekstatische Gefühle auslösen: Oxytocin, Prolaktin und Beta-Endorphine. Auch hier empfehlen wir jeder werdenden Mutter sich darüber zu informieren und derweil Techniken zur Beruhigung zu praktizieren.

Nun könnten Sie sich ein Anatomiebuch über die neuronalen Zusammenhänge Ihres Körpers kaufen und eine Sexstellung nach der anderen ausprobieren, um herauszufinden wie man bestenfalls alle „ABC-Punkte“ des Genitalbereichs stimulieren kann. Doch eigentlich kommen die schönsten Momente dann angerauscht, wenn man sie in völliger Entspannung am wenigsten erwartet. Und gerade der Körper ist hier ganz zeitlos und unabhängig von Gedanken. Das Beste, was Sie also tun können, um ekstatische Zustände oder einen lustvollen Tag zu erleben, ist sich fallen zu lassen, der eigenen Lust zu folgen und hin und wieder mal den Mut haben eine etwas andere Stimulation in einer Stellung zu erforschen. Trauen Sie sich, von Ihren Gewohnheiten abzukommen. Auch, wenn sie masturbieren. Vielleicht entdecken Sie Ihre eigenen Tabuthemen und sind überrascht, was ihr Körper dazu sagt. Eine bekannte dänische Bodyworkerin gab einmal den Kommentar, dass der Wunsch nach einem Orgasmus während des Spiels schon Beweis genug sein kann, nicht wirklich im Körper zu empfinden.