Bodypainting – Die sexy Kunst am Körper

Bodypainting – Die sexy Kunst am Körper

Körperbemalung ist allgegenwärtig. Bei Bodypaintingfestivals, in Filmen, auf Events: Bemalte Haut wirkt exotisch oder erotisch. Oder beides. Und schon unsere Urväter wussten um die anziehende Macht der knisternden Kunst. Das bekannteste Beispiel für Körperbemalung: die Indianer. Sie zeigten damit ihre Bedeutung innerhalb der Gruppe. Die Muster und Farben gaben an, wie erfolgreich sich das Stammesmitglied bei der Jagd oder im Krieg gab. Die Tradition der Kriegsbemalung ist schon alt, fast jede Kultur der Erde kennt sie. Heute jedoch hat das Auftragen von Farbe auf die Haut meist nichts mehr mit kriegerischen Handlungen zu tun, im Gegenteil. Seit rund 50 Jahren erlebt Bodypainting ein Revival, das wahrscheinlich in der Hippie-Ära in den USA losgetreten wurde und längst die westliche Welt erobert hat. Vom Fußballfan, der sich die Farben seiner Mannschaft ins Gesicht malt, bis hin zu Ganzkörper-Kunstwerken, die den Menschen völlig verändern und ihn zur Leinwand für Bodypainting-Künstler machen. Die vielseitigen Möglichkeiten bei der Körperbemalung sorgen zwar dafür, dass es das Bodypainting schwer hat, als Kunstform anerkannt zu werden, doch Spaß macht das Ganze trotzdem. Egal, ob im Rahmen einer Vernissage, beim Karneval oder im Bett. Richtig gehört: Bodypainting kann ein schönes Vorspiel sein. Beide Partner kommen sich auf spielerische und kunstvolle Art nahe und genießt die gegenseitigen Berührungen. Während man den Körper des Partners bemalt, erforscht man ihn gleichzeitig. Außerdem wird durch die kühle Farbe auch die Haut gereizt, was meist lustvolle Schauer hervorruft. Was man auf den Körper seines Partners malt, bleibt der eigenen Phantasie überlassen. Beliebte Motive sind Sterne, Lippen, Herzen, Planeten oder die Sonne. Andere wiederum schlüpfen durch die Körperbemalung gerne in andere Rollen. So wird aus Lieschen Müller plötzlich die scharfe Catwoman aus dem Batman-Comics, und Horst Schmidt verwandelt sich in den gruseligen Gene Simmons der Band Kiss. Für Knistern dürfte da gesorgt sein. Natürlich sind auch neckische Spiele untereinander möglich, beispielsweise, indem ein Partner die Augen verbunden bekommt und bestimmte Worte erraten muss, die der andere auf dessen Körper malt. Der Fantasie bei der (verruchten) Wortwahl sind da natürlich keine Grenzen gesetzt. Zum Ausführen von Bodypainting benötigt man geeignete Farben, die man bedenkenlos auf den Körper aufmalen kann. Als ungiftig und atmungsaktiv gelten Creme- oder Fettschminken, die man mit einem Pinsel oder einem Schwamm aufträgt. Für großflächige Malereien sind Aquacolor oder Nassschminke gut geeignet. Die meisten Farben können problemlos wieder entfernt werden. Zum Hochgenuss wird das Spiel mit Körperfarben jedoch erst, wenn Farben genutzt werden, die zum Abschlecken geeignet sind. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, meist findet man jedoch die Variante Schokolade. Wahrscheinlich, weil der Schokolade ohnehin eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird. Durch das Abschlecken der speziellen Farben wird die Leidenschaft so richtig geweckt und das Bodypainting zu einem unvergesslichen erotischen Erlebnis. Allerdings ist es anschließend meist erforderlich, die Bettwäsche zu wechseln. Die perfekte „Farbe“ für leckere Spielchen erhaltet ihr hier.